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Falten um die Lippen: Was dein Körper dir wirklich sagen will

Periorale Falten sind mehr als nur ein kosmetisches Problem. In der ganzheitlichen Medizin verraten sie viel über deinen Hormonhaushalt, Nährstoffstatus und Stoffwechsel.

Hast du dich schon mal gefragt, warum manche Frauen trotz ihres Alters eine glatte, straffe Haut um die Lippen haben, während andere schon früh mit feinen Linien kämpfen? Die Antwort liegt tiefer als du denkst. Die Haut um deine Lippen ist besonders dünn und gefäßreich – deshalb zeigen sich hier Veränderungen in deinem Körper oft zuerst. Periorale Falten entstehen nicht nur durch äußere Einflüsse, sondern spiegeln tieferliegende Ungleichgewichte wider.

Der Hormonhaushalt als Schlüssel

In der ganzheitlichen Medizin betrachten wir die Lippenregion als einen Spiegel deiner inneren Gesundheit. Wenn die Wechseljahre beginnen, verändert sich nicht nur dein Zyklus – dein ganzer Körper durchläuft eine hormonelle Revolution. Der Östrogenmangel hat dramatische Auswirkungen auf deine Haut. Die Kollagen-Produktion sinkt um bis zu 30% in den ersten fünf Jahren nach der Menopause, und die Hyaluronsäure-Synthese reduziert sich drastisch.

Aber Östrogen ist nicht der einzige Spieler. Progesteronmangel, der oft schon ab 35 auftritt, verschlechtert die Hauterneuerung erheblich. Die Wassereinlagerung in der Haut nimmt ab, und das Bindegewebe wird schwächer. Selbst Testosteron spielt eine wichtige Rolle – auch bei Frauen ist es essentiell für Hautdicke und -festigkeit. Ein Mangel führt zu dünner werdender Haut, besonders sichtbar um Mund und Augen.

Wenn dem Körper Bausteine fehlen

Während wir oft an teure Cremes denken, vergessen wir die fundamentalen Bausteine, die unsere Haut von innen braucht. Die Kollagensynthese funktioniert ohne Vitamin C schlichtweg nicht – schon subklinische Mängel zeigen sich an der Haut. Rauchen vernichtet Vitamin C massiv, weshalb „Raucherfältchen“ um die Lippen so typisch sind.

Ein weiterer unterschätzter Faktor ist Silizium. Die Kollagen-Quervernetzung braucht dieses Spurenelement, und mit dem Alter nimmt der Siliziumgehalt im Körper ab. Besonders Frauen haben oft einen Mangel. Zink ist ebenfalls essentiell für den Kollagenaufbau und die Wundheilung – ein Mangel tritt häufig bei Stress und in den Wechseljahren auf.

Die Omega-3-Fettsäuren werden oft nur im Kontext von Herz-Kreislauf-Gesundheit erwähnt, aber sie sind fundamental für gesunde Zellmembranen und wirken entzündungshemmend von innen. Auch die B-Vitamine spielen eine wichtige Rolle: Biotin für die Keratin-Produktion und Niacin für die Durchblutung der feinen Gesichtsgefäße.

Die unsichtbaren Störfaktoren

Was viele nicht wissen: Durchblutungsstörungen sind ein unsichtbarer, aber entscheidender Faktor bei der Faltenbildung. Die Mikrozirkulation um die Lippen ist besonders empfindlich, da hier die feinsten Kapillaren verlaufen. Stress verengt diese kleinen Gefäße, und Rauchen schädigt die Mikrozirkulation massiv. Hormonell gesehen erweitert Östrogen die Gefäße und verbessert die Durchblutung – in der Menopause verschlechtert sich daher die Mikrozirkulation erheblich.

Chronische Entzündungsprozesse sind der stille Hautkiller. Versteckte Entzündungen lassen die Haut schneller altern, besonders durch Zucker, der sogenannte AGEs (Advanced Glycation End Products) bildet und Kollagen vernetzt. Stress-Hormone fördern Entzündungen zusätzlich, und Darmprobleme zeigen sich oft an der Haut. Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto können Hautprobleme verstärken, während Leaky Gut zu systemischen Entzündungen führt.

Gene, Lebensstil und ihre Auswirkungen

Unsere genetische Ausstattung spielt natürlich eine Rolle. Manche Menschen bauen Kollagen genetisch bedingt schneller ab und eine schlechtere Entgiftungsleistung führt zu schnellerer Hautalterung.

Dennoch können wir viel selbst beeinflussen. Rauchen ist der Hauptfeind der Haut – Nikotin verengt Gefäße permanent, freie Radikale zerstören Kollagen, und Vitamin C wird massiv verbraucht. UV-Strahlung zerstört Kollagenfasern, und da Lippen keinen natürlichen Schutz haben, sind sie besonders gefährdet. Selbst Dehydration zeigt sich zuerst an der dünnen Haut, und viele Frauen trinken zu wenig, während Koffein und Alkohol die Situation verschlechtern.

TCM und seelische Komponente

In der Traditionellen Chinesischen Medizin verläuft der Dickdarm-Meridian direkt um die Mundregion. Schon vor Jahrtausenden erkannten chinesische Ärzte, dass Probleme in diesem Bereich oft auf Verdauungsstörungen hinweisen. Vertikale Linien über der Oberlippe (Periorale Falten): Emotional können sie für unterdrückte Gefühle oder chronischen Stress stehen – beides schadet bekanntlich der Verdauung.

Der ganzheitliche Lösungsansatz

Hormonoptimierung steht an erster Stelle – bioidentische Hormone können die Kollagenproduktion wieder ankurbeln. Phytoöstrogene aus Rotklee oder Soja unterstützen mild, und DHEA verbessert Hautdicke und -elastizität.
Hormoncreme kannst du dir anfertigen lassen:
Östriol 0,05 %
DHEA 1,0 %
Vitamin E 1 %
Vitamin A (Retinol) 0,2 %

Bei der Nährstoff-Therapie sind folgende Bausteine essentiell:

Vitamin C: 2-3g täglich (liposomal für bessere Aufnahme)
Silizium: 10-20mg in organischer Form
Kollagen-Peptide in Pulverform: 10-15g täglich
Omega-3: 2-3g EPA/DHA (von Eqology https://eqology.com/chc2u9b)

Zur Verbesserung der Durchblutung helfen Ginkgo für die Mikrozirkulation und OPC aus Traubenkernextrakt zur Stärkung der Kapillaren. Es gibt auch gezielte Face Yoga Übungen zur Steigerung der Durchblutung -> hier biete ich demnächst einen Kurs an.

Was die Diagnostik verrät

Überprüfe deine Hormone Östradiol, Progesteron, Testosteron und das oft vergessene DHEA-S Schilddrüsenhormone beeinflussen ebenfalls die Hautqualität erheblich.

Bei den Nährstoffen sind Vitamin C im Serum, Zink im Vollblut, der Omega-3-Index und ein Aminosäuren-Profil für die Kollagensynthese aufschlussreich. Entzündungsmarker wie hochsensitives CRP und wenn möglich Interleukin-6 zeigen versteckte Entzündungsprozesse auf.

Realistische Erwartungen und Langzeitperspektive

Periorale Falten entstehen nicht über Nacht – sie sind das Ergebnis jahrelanger Prozesse. Je früher du ganzheitlich ansetzt, desto besser die Ergebnisse. In den ersten 4-8 Wochen wirst du eine verbesserte Hautfeuchtigkeit, weniger neue Fältchen und eine bessere Hautfarbe durch bessere Durchblutung bemerken.

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